Unsere Geschichte

Kurze Geschichte des Hotels La Fattoria

Am Anfang des 17. Jahrhunderts wurde aus den Trümmern des Schlosses des Barbarenkriegers Arrigo eine Festung gebaut, die die Talebene der Gemeinde Perugia kontrollieren sollte.

Hier wurde später das Herrenhaus des Landgutes von Castel Rigone und Pian di Marte errichtet. Seitdem wurde dieser dunkle, enge Ort – der allerdings damals unangreifbar war – ein florierender Gutshof (auf Italienisch: Fattoria), in dem Edelleute ihren Urlaub in Umbrien verbrachten und in dem der Großmeister des Malteserordens (Gran Maestro dei Cavalieri), der sich in ein bestimmtes Zimmer verliebt hatte, gewöhnlich übernachtete.

Lidia Castellani und Aldo Pammelati, die zwei Gründer des Hotels La Fattoria

Im Laufe der Jahre gab es verschiedene Landgutsverwalter, aber in den 60er Jahren wurde einem jungen Mann die Verwaltung anvertraut, der schon im Schloss des Souveränen Malteserordens in Magione Erfahrung gesammelt hatte. Er hieß Aldo Pammelati und liebte diesen Gutshof so sehr, dass er das Herrenhaus – das alle “La Fattoria” genannt hatten – nicht verkaufen wollte, als er den Verkauf des ganzen Landgutes organisieren musste. Er hat mit seiner fleißigen Frau Lidia Castellani und später mit ihrer Tochter Gabriella und ihrem Sohn Roberto aus dem Herrenhaus das Hotel-Restaurant gemacht, das Sie noch heute bewundern können.

Heute ist von den sechs sehr einfachen Zimmern mit geteiltem Bad glücklicherweise nichts mehr übrig, aber das Flair ist immer noch das gleiche. La Fattoria steht für Behaglichkeit und Modernität. Es erinnert uns jedoch gleichzeitig an Persönlichkeiten, die wir nicht kennenlernen konnten, die wir uns nach einer Nacht in der Fattoria allerdings sehr gut vorstellen können.

Besonderheiten von Castel Rigone

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Das Dorf liegt auf dem Gipfel des Berges Monterone (im zentralen Appennin) und bietet mit seinen 650 Metern über dem Meeresspiegel einen atemberaubenden Blick auf den Trasimenischen See an.

543 n.Chr wurde Castel Rigone von den Goten Totilas gegründet. 1297 wurde es zu einem Bollwerk gegen die möglichen Angriffe von Seiten der Nachbarstädte Perugias.

Das alte “Ospedale dei Pellegrini” ist eines der wenigen mittelalterlichen Lazarette, das seine ursprüngliche achitektonische Struktur bis heute beibehalten hat. Es stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde von der “Confraternita dei Disciplinati” gegründet.

Die Schlichtheit der Wallfahrtskirche, die der „Madonna dei Miracoli“ gewidmet ist, ist ein bedeutendes Beispiel der Renaissancekunst. In der Tat wurden die Fassade und das Portal von Domenico Bertini, einem Schüler Michelangelos geplant. Innen kann man ein wunderschönes Gemälde der Jungfrau Maria bewundern.

Im Inneren der Kapelle “Oratorio del Santissimo Sacramento”, links des Eingangs des Hotels, findet sich ein großes Gemälde des “Letzten Abendmahls” von Silla Piccinini (1598).